Satyr und Nymphe mit einem Ziegenbock und einem ruhenden Putto (Amor)
Nicolas Poussin
um 1626/27
Die Zeichnung Satyr und Nymphe ist ein Beispiel für Poussins mythologische Darstellungen, in der jedoch die Wiedergabe der Landschaft eine nahezu ebenbürtige Rolle spielt. Die zentrale Figurengruppe findet sich ähnlich in dem um 1633 - 36 datierten Gemälde „Venus, Faun und Putti“ der Eremitage in St.Petersburg wieder. Das Blatt der Albertina dürfte jedoch aufgrund stilistischer Merkmale wie der strengen, bisweilen rigiden Strichführung bereits wesentlich früher, ca. um 1626/27, entstanden sein.
Klaus Albrecht Schröder und Heinz Widauer (Hg.), Von Poussin bis David, Die französischen Zeichnungen der Albertina, Wien, Albertina, 2017, Nr. 8.
Nach Friedlaender/Blunt in der Manier Poussins der späten zwanziger Jahre. Die Komposition entspricht zum großen Teil dem Gemälde der Eremitage in St. Petersburg (0. Grautoff, Nicolas Poussin, 2 Bde., München 1914, II, Nr. 52 (als lnv. 1402); C. Eisler, Die Gemäldesammlung der Eremitage in Leningrad, Köln 1991, Abb. p. 71 als lnv. 1178), das zwischen 1630 und 1635 entstand.
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, III, Wien/Köln/Weimar 1995, S. 1753, Nr. 11424.
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