Johann Heinrich Müntz, Baumbestandenes weites Tal mit einem Denkmal an einem Fluss und mit länd…
Baumbestandenes weites Tal mit einem Denkmal an einem Fluss und mit ländlicher Figurenstaffage, im Hintergrund eine Festung
Johann Heinrich Müntz, Baumbestandenes weites Tal mit einem Denkmal an einem Fluss und mit ländlicher Figurenstaffage, im Hintergrund eine Festung, Inv. Nr.: 6041
Credit: ALBERTINA, Wien Image: ALBERTINA, Wien

Baumbestandenes weites Tal mit einem Denkmal an einem Fluss und mit ländlicher Figurenstaffage, im Hintergrund eine Festung

Johann Heinrich Müntz

1770-76




Künstler:in (Mülhausen im Elsaß 1727 - 1798 Kassel)
Date1770-76
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesFeder in Schwarzgrau, Aquarell, über Bleistiftspuren
Dimensions18,6 x 25,6 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object number6041
Markingsl.u. Herzog Albert von Sachsen-Teschen (Lugt 174)
Text

Pendant zu Inv. 6042. - Die Blätter Inv. 6040 - Inv. 6042 und Inv. 6055 - Inv. 6059 sowie Inv. 6082 stellen eine aus zwei Motivkomplexen bestehende Gruppe von Landschaften rokokohaft dekorativen Charakters dar. Inv. 6055, Inv. 6057 und Inv. 6082 zeigen Ruinencapricci in parkähnlicher Landschaft. Inv. 6040 - Inv. 6042, Inv. 6056, Inv. 6058 und Inv. 6059 sind weiträumigere Ideallandschaften, teils mit monumentaler Architekturstaffage. Technisch sind die Blätter aber alle gleichartig ausgeführt. - Das 1771 datierte Blatt Inv. 6058, die von McCarthy 1977, Abb. 21ff., veröffentlichten Ruinenlandschaften aus der Zeit zwischen 1770 und 1776 und eine mit der zweiten Motivgruppe direkt vergleichbare signierte und 1773 datierte Zeichnung in der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart (Abb. in AK Stuttgart/Kaiserslautern 1985, Nr. 44) ergeben Anhaltspunkte für die chronologische Einordnung. Als stilistisches Merkmal gilt dabei gegenüber den Werken aus den römischen Jahren 1749-53 das Fortschreiten des Zeichners zu einem harmonisch gelösten Verhältnis zwischen Landschaft und Staffage, das man für alle hier genannten Blätter aussagen kann (vgl. M. J. McCarthy, Johann Heinrich Müntz. The Roman Drawings (1749-76), in: "Burlington Magazine", Vol. CXIX, Nr.  890, May 1977, p. 335ff.).

 

zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 163, Nr. 542.

Catalogue raisonné
  • Gröning/Sternath 1997, 542
  • Provenance
  • Cornelis Ploos van Amstel (1726-1798), Amsterdam
  • erworben 1800 (deren Auktion bei Philippus van der Schley u. a., Amsterdam, ab 3. März 1800
  • Lugt Rep. 6031)
  • Herzog Albert von Sachsen-Teschen
  • Online resources
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    Last edited10.03.2022