Lausitzer Bauernhaus im Schutze eines Steilfelsens, davor in Rückenansicht eine Frau mit Kind auf dem Arm
Christoph Nathe
1785
Die liebevolle Darstellung des Lausitzer Bauernhauses, sicherlich das Ergebnis der Verbindung von konkreten Landschaftsaufnahmen und erlernten hollandistischen Elementen, kann bereits als Vorbote für Nathes leicht aquarellierte Federzeichnungen mit Dorfansichten nach 1790 gewertet werden (vgl. Berlin, Kupferstichkabinett, Inv. KdZ 10075, "Dorfstraße im Regen", 1791, Abb. bei Dückers 1994, Nr. III.91; weitere Beispiele vgl. AK Hannover/Lübeck 1990-91, Nr. 25, m. Abb. und Scheyer 1958, Abb. nach S. 12).
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 173, Nr. 585.
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