Teilkopie nach Peter Paul Rubens: Der Liebesgarten
Crescentius Josephus Johannes Seydelmann
1813
Gegenstand der vorliegenden Teilkopie war die Dresdner Fassung des "Liebesgartens", die heute als eine Wiederholung der Rubensschule in enger Anlehnung an die Fassung der Sammlung Rothschild gilt (vgl. die Beschreibung von Rooses 1977, Bd. 4, S. 67ff. und Taf. 268: Abb. des Stiches von #Lempereur nach einer nach Paris gelangten Kopie der Dresdner Fassung). Seydelmann hat den bogenschießenden Amor entlang der Schussrichtung des Pfeils recht weit heruntergezogen, um die beiden Hauptpunkte des Themas auch im Ausschnitt zu erhalten, der aus etwas weniger als der linken Hälfte der originalen Komposition besteht. Zugleich ließ er die Figurengruppe auf der Treppe fort, die aufgrund ihrer kompositorischen Dichte eine Herauslösung einzelner Figuren wohl nicht erlaubt hat.
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 248, Nr. 833.
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