Italianisierende Landschaft mit Hirtenstaffage
Franz Innocenz Josef Kobell
um 1774
Trotz vergleichbarer italianisierender Landschaften #Ferdinand Kobells im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (Heffels/Nürnberg 1969, Nr. 190-192) oder im Frankfurter Goethemuseum (Abb. in AK Frankfurt/Düsseldorf 1988-89, S. 243, zu Nr. 273) scheint im Hinblick auf bestimmte Einzelheiten, speziell das Motiv des bizarren Felsentors, die Zeichnung der Bäume, Wolken und knäuelförmigen Schafe (vgl. das Blatt in der Münchner Graphischen Sammlung, Inv. 34466) eine Zuschreibung an Franz Kobell plausibler. Eine 1774 datierte und signierte Zeichnung Franz Kobells im Mannheimer Reiss-Museum (Abb. in AK Mannheim/München 1993-94, Nr. 22) gibt Anhaltspunkte für eine chronologische Einordnung.
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 113, Nr. 345.
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/en/objects/18614/italianisierende-landschaft-mit-hirtenstaffageImage Request