Wasserfall zwischen bewaldeten Felsen
Adrian Zingg
1790
Die Zeichnungen Inv. 15037 bis Inv. 15040 bilden eine Gruppe mit Darstellungen von Wasserfällen, deren Topographie nicht identifziert werden konnte. Es handelt sich wahrscheinlich um komponierte ideale Landschaften, die in unterschiedlichem Maß auf Naturstudien beruhen. Dies kann der Vergleich mit dem 1784 datierten Kupferstich von # H. F. Laurin nach Zingg "Wasserfall aus dem Liebethaler Grund" deutlich belegen (Albertina-Exemplar: AAD, Bd. 81, Bl. 126). In Anlage, Auffassung und Staffage erscheint der Stich eng verwandt mit den gezeichneten Wasserfallblättern, vor allem mit Inv. 15037 bis Inv. 15039. Ein sehr ähnlich angelegtes Blatt, jedoch mit bäuerlicher Staffage, befindet sich in den Kunstsammlungen zu Weimar. Es ist 1782 datiert. Auch für dieses Blatt ist das Motiv offensichtlich nicht identifiziert (vgl. AK Zürich/Schwäbisch Hall 1990-91, Nr. 125, m. Abb.). Ein weiteres Beispiel stellt das Blatt "Am Waldbach" im Dresdner Kupferstichkabinett dar (Inv. 1924/84; 199 x 316 mm; bez. re. u. "A. Zingg ad Nat. del. 13. Oct. 1795").
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 296, Nr. 1023.
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/en/objects/18645/wasserfall-zwischen-bewaldeten-felsenImage Request