Sächsisches Fuhrwerk im Donautal
Johann Adam Klein
1816
Offensichtlich eine Vorstudie, damit wohl in der Datierung dem vorliegenden Aquarell anzupassen, besitzt die Kunsthalle in Kiel (vgl. AK Kiel 1990, Nr. 44).
Im Sommer 1815 hatte Klein von Nürnberg aus eine Main- und Rheinreise unternommen. Er kehrte Ende August 1815 wieder nach Nürnberg zurück. Im Frühsommer 1816 unternahm er mit seinen Freunden #Wilder, #Wießner und #Erhard einen Ausflug nach Bamberg und Pommersfelden. Im Juni 1816 verließ er die Stadt wieder, um mit #Johann Christoph Erhard zusammen nach Wien zu wandern.
Die Lokalisierung der Landschaft wurde von Schlick (AK Kiel 1989, a.a.O.) mit Bezug auf das Motiv der für die Donauschiffahrt typischen Zille im Mittelgrund vorgenommen. Die Landschaft weist auch ähnliche Züge auf wie in der radierten Darstellung mit Johann Jakob Kirchner am Donauufer von 1815 (Jahn 1863, Nr. 131). Der Typus des sächsischen Fuhrwerks, sowohl was die Tracht des Fuhrmanns, als auch was den Wagen und dessen Bespannung, außerdem das Zaumzeug der Pferde angeht, entspricht genau Kleins Radierung von 1815 (Jahn 1863, Nr.163; Albertina-Exemplar D III 54, fol.73).
Es handelt sich folglich um eine Auffassung von Naturstudien aus verschiedenen Gegenden, die zusammengefügt wurden, um der Steigerung des malerischen Interesses eines bildhaften Ganzen zu dienen.
Das Historische Museum der Stadt Wien besitzt eine nur wenig kleinere Bleistiftkopie, wohl nicht ein Werk Kleins. Das Hauptmotiv wurde in allen Details genau nachgezeichnet, sogar die malerischen Elemente der Schatten auf dem Weg oder zum Beispiel auch die Nummer auf dem Wagen (Inv. Nr. 65.139; Bleistift, 227x325 mm).
Im Sommer 1815 hatte Klein von Nürnberg aus eine Main- und Rheinreise unternommen. Er kehrte Ende August 1815 wieder nach Nürnberg zurück. Im Frühsommer 1816 unternahm er mit seinen Freunden #Wilder, #Wießner und #Erhard einen Ausflug nach Bamberg und Pommersfelden. Im Juni 1816 verließ er die Stadt wieder, um mit #Johann Christoph Erhard zusammen nach Wien zu wandern.
Die Lokalisierung der Landschaft wurde von Schlick (AK Kiel 1989, a.a.O.) mit Bezug auf das Motiv der für die Donauschiffahrt typischen Zille im Mittelgrund vorgenommen. Die Landschaft weist auch ähnliche Züge auf wie in der radierten Darstellung mit Johann Jakob Kirchner am Donauufer von 1815 (Jahn 1863, Nr. 131). Der Typus des sächsischen Fuhrwerks, sowohl was die Tracht des Fuhrmanns, als auch was den Wagen und dessen Bespannung, außerdem das Zaumzeug der Pferde angeht, entspricht genau Kleins Radierung von 1815 (Jahn 1863, Nr.163; Albertina-Exemplar D III 54, fol.73).
Es handelt sich folglich um eine Auffassung von Naturstudien aus verschiedenen Gegenden, die zusammengefügt wurden, um der Steigerung des malerischen Interesses eines bildhaften Ganzen zu dienen.
Das Historische Museum der Stadt Wien besitzt eine nur wenig kleinere Bleistiftkopie, wohl nicht ein Werk Kleins. Das Hauptmotiv wurde in allen Details genau nachgezeichnet, sogar die malerischen Elemente der Schatten auf dem Weg oder zum Beispiel auch die Nummer auf dem Wagen (Inv. Nr. 65.139; Bleistift, 227x325 mm).
Künstler:in
Johann Adam Klein
(Nürnberg 1792 - 1875 München)
Date1816
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesAquarell, über Bleistiftspuren, schwarze Einfassungslinie, im Vordergrund stellenweise Glanzhöhungen
Dimensions25,6 x 35,1 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object number5570
Inscribed
Signedl.u. "J. A. Klein fec 1816." (Feder in Schwarzbraun)
Markingsr.u. Herzog Albert von Sachsen-Teschen (Lugt 174)
Bibliographyzum Stempel/Zeichen
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/en/objects/18952/sachsisches-fuhrwerk-im-donautalImage RequestLast edited29.05.2012