Venus klagt dem Amor ihre Wunde (Studie für die Fresken im Badezimmer des Kardinals Bibbiena, Vatikan)
Giulio Romano
Die Studie steht im Zusammenhang mit der Ausstattung des Badezimmers des Kardinal Bibbiena im Vatikan; die Erfindung stammt wahrscheinlich von Raffaello, die Fresken wurden 1516 von Giulio Romano ausgeführt. Dieselbe Darstellung auch in Windsor (Inv. 12757; Popham/Wilde 1949, Nr. 810 als Schule Raffaellos; D. Redig de Campos, La Stufetta deI Cardinal Bibbiena in Vaticano e il suo restauro, in: Römisches Jahrbuch XX, 1983, p. 239, Fig. 32; Bober/Rubinstein 1986, Fig. 17b), die in jüngerer Zeit versuchsweise auch Raffaello oder Giovanni Francesco Penni zugeschrieben wurde (Knab/Mitsch/Oberhuber 1983, Nr. 534) und als Vorlage für das Wiener Blatt gilt. Von derselben Hand wie Inv. 17632. Der Kopf der Venus auf einem Blatt des British Museum (Inv. Nr. 1895-9-15-632; Pouncey/Gere 1962, Nr. 50 als nach Raffaello).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, I, Wien/Köln/Weimar 1992, S. 125, Inv. 215.
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