Berufung des Andreas. (Links Christus mit erhobener Rechten zu Andreas gewendet, der von rechts auf ihn zukommt und sich verneigt; hinten steigt Petrus aus der Barke, in der noch andere Fischer sichtbar sind)
Pietro da Cortona
Nach Merz Entwurf für ein Altarbild, von dem sonst nichts überliefert ist. Er datiert ihn aufgrund des Zeichen- und Gewandstiles um 1634/35 und vergleicht die großen Licht- und Schattenflächen mit Figuren des Barberini-Freskos in Rom (besonders in der "Göttlichen Vorsehung" und der "Päpstlichen Herrscherwürde"). Der Kopftypus entspricht den 1634/35 datierten Entwürfen der Uffizien (lnv. Nr. 3003S) und in Windsor (lnv. Nr. 1115; BluntiCooke 1960, Nr. 129). In der Handhabung des schwarzen Stiftes vergleichbar dem Kompositionsentwurf für das Barberini-Fresko in Haarlem (lnv. Nr. J.13) und dem Blatt der Uffizien (lnv. Nr. 111766F). Vgl. auch die stilistische Auffassung von lnv. 904.
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, I, Wien/Köln/Weimar 1992, S. 459, Nr. 886.
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