Madonna mit Kind
Polidoro Caldara da Caravaggio
nach 1527
Zur Provenienz Mariette: bei Basan 1775, Nr. 270 sind 18 Rötelzeichnungen auf acht Kartons verzeichnet; es wird angenommen, dass alle im folgenden unter "Basan 1775, Nr. 270 (?)" angeführten 17 Blätter (lnv. 362-369, Inv. 398-404, Inv. 424, Inv. 425), die zu zweit oder zu dritt alt montiert sind und von denen 15 das Mariette Sz tragen, in diesem Konvolut waren, insbesondere weil nach dem annotierten Exemplar der Albertina diese Nummer von Julien de Parme erworben wurde und zu Prince de Ligne kam, wo sie bei Bartsch 1794 und durch den verschlüsselten Ligne-Vermerk im Cahier identifizierbar sind. Marabottini datiert das Blatt in die Messineser Periode nach 1527. Die Position der Figuren ähnlich den Blättern des Louvre (lnv. Nr. 4273; Marabottini 1969, Nr. 1) und der Uffizien (lnv. Nr. 14947F; Marabottini 1969, Nr. 3; Ravelli 1978, Nr. 48).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, I, Wien/Köln/Weimar 1992, S. 203, Nr. 362.
