Die Madonna mit den sieben Gründern des Servitenordens
Agostino Masucci
um 1727
Vorzeichnung für das Altarbild in der ersten Kapelle links in S. Marcello al Corso in Rom (1727) (L. Gigli, Le Chiese di Roma illustrate. San Marcello al Corso, Rom 1977, p. 103, Fig. 26). C. Legrand sieht laut brieflicher Mitteilung in einer ebenfalls Masucci zugeschriebenen Zeichnung der Albertina (Inv. 26173) ein frühes Entwurfsstadium von Inv. 1292. Unserer Ansicht nach handelt es sich jedoch um ein ähnliches Sujet für ein weiteres, gegenwärtig nicht näher bestimmtes Gemälde, das Stefano Pozzi in einer seiner Zeichnungen in der Albertina (Inv. 1300) wiedergegeben hat. Dieser Komposition gingen das Albertina-Blatt Inv. 26173, eine seitenverkehrte Version im Metropolitan Museum in New York (Inv. Nr. 1989.285; J. Bean/W. Griswold, 18th Century Italian Drawings in the Metropolitan Museum of Art, New York 1990, Nr. 135) sowie ein Skizzenblatt in der Biblioteca Nacional in Madrid (A.K. Dibujos italianos de los siglos XVII y XVIII en la Biblioteca Nacional (bearb. v. M. B. Mena Marques), Madrid (Biblioteca Nacional) 1984, Nr. 162) voraus. Ein bozzetto für das Gemälde war 1971 bei Colnaghi in London (G. Sestieri, La Pittura deI Settecento, Turin 1988, Abb. p. 52 (1727)). Eine Kopie des Gemäldes Agostino Masuccis in S. Marcello al Corso befindet sich in S. Maria in Via Lata in Rom.
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, II, Wien/Köln/Weimar 1994, S. 705, Nr. 1292.
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