Engel betten den Leichnam der heiligen Katharina von Alexandrien in ein Grab am Berg Sinai
Anonym
17. Jahrhundert
Die Komposition greift möglicherweise einen Darstellungsmodus auf, der durch einen Kupferstich Cornelis Corts (Bierens de Haan Nr. 126; TIB 52, p. 147) nach Taddeo Zuccaro (1575) Verbreitung fand. Diese in einigem unterschiedliche Komposition ist ferner aus Zeichnungen sowohl in den Uffizien (Inv. Nr. 1120F; R. T. Coe, Zurbaran and Mannerism, in: Apollo XCVI, 1972, p. 497, Abb. 3) als auch im British Museum (Inv. 5223-47; GerelPouncey 1983, Nr. 235, Taf. 222) und aus einem Gemälde im Nelson-Atkins Museum of Art in Kansas City (Coe 1972, p. 494, Taf. III) bekannt. Eine Kopie nach dem Gemälde befindet sich in der Stiftung Lazaro Galdiano in Madrid (Coe 1972, p. 497, Fig. 5).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, III, Wien/Köln/Weimar 1995, S. 1609, Nr. 2890.
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