Drei polnische Kavaliere zu Pferd
Stefano della Bella
um 1633/34
Wie Inv. 11285, freie Studie für die in mehrere Sektionen geteilte Radierung, die Stefano della Bella anlässlich des "Einzuges des polnischen Gesandten Georges Ossolinsky am Hofe Papst Urbans VIII. am Sonntag, 27. November 1633 in Rom" (De Vesme/Massar 1971, Nr. 44-49) fertigte. Der Entwurf für die Gesamtdarstellung im Louvre (Inv. Nr. 430; Basan 1775, Nr. 184; Viatte 1974, Nr. 12), weitere Studien in diesem Zusammenhang in der Pierpont Morgan Library (Inv. Iv, 179b; Stampfle/Bean 1967, Nr. 87 für De Vesme/Massar 1971, Nr. 46) und in der Princes Gate Collection der Courtauld Institute Galleries in London (A. Seilern, Italian Paintings & Drawings at 56 Princes Gate London, 2 Bde., London 1959, Nr. 116a, Taf. LXXVI). Eine Studie für die türkischen Pferde der Sektion K der Radierung befindet sich in Berlin (Inv. Nr. KdZ 15702; A.K. Entwurf und Ausführung (bearb. v. M. Winner), Berlin (Kupferstichkabinett) 1964, Nr. 7). Die Blätter Inv. 11242- Inv. 11314 stammen aus einem Skizzenbuch, das zerlegt und montiert wurde. Um 1633/34 datierbar (O. Levertin, Callots Skizzenbuch in der Albertina, in: Zeitschrift für bildende Kunst XV; 1904, p. 186). Die Bestimmung des Porträts wird durch die Ähnlichkeit des Dargestellten mit einem Stich von einem Mitarbeiter Israel Silvestres (Masne ?) (P. Martzfeld, Die Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, München 1987, Bd.IV; A 3305) bestätigt.
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, III, Wien/Köln/Weimar 1995, S. 1735, Nr. 11298.
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