Studienblatt. Der Erzengel Michael vertreibt den Teufel, neben ihm steht ein Dominikanerheiliger
Michele di Taddeo Bono, gen. Giambono
Es ist kein Gemälde Giambonos bekannt, dem diese Vorzeichnung entspricht. Die Zuschreibung erfolgte aufgrund des Vergleiches mit Giambonos „Polyptychon mit den Heiligen Jacobus Mayor im Zentrum, Johannes Evangelista und Filippo Benizzi sowie dem Erzengel Michael mit Luigi da Tolosa" in der Accademia in Vendig (Inv. Nr. 3; Moschini Marconi I, 1955, Nr. 25). Vgl. auch Giambonos „Erzengel Michael" der Sammlung Bernhard Berenson in der Villa I Tatti in Settignano nahe Florenz. C. Pesaro verwies auf stilistische Ähnlichkeiten zu den Polyptychen des Antonio Vivarini sowie auf das „Polyptychon des Heiligen Petrus" des Francesco dei Franceschi im Museo Civico in Padua (Pesaro 1992, p. 25).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, IV, Wien/Köln/Weimar 1997, S. 2304, Nr. 24017.
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