Brief von Egon Schiele an Franz Hauer vom 25. August 1913
Egon Schiele
25. August 1913
ich Bitte [sic] Sie lieber Herr Hauer wenn Sie halbwegs | können so senden Sie mir jetzt zum retourfahren | 150 K[ronen], ich könnte sonst wirklich nicht zurück und | wüßte momentan nicht woher ich mir das ver- | schaffen sollte. Zur Ordnung will ich Ihnen | folgendes aufschreiben. | Sie sandten mir so viel ich mich erinnerte | 1912 100 K nach Bregenz | 100 K[ronen] gaben Sie mir danach in Wien. | 1913 100 K sandten Sie hieher. | 150 K vielleicht [von der Hand Hauers ergänzt: "thatsächlich 100 geschikt"] | und erlaube mir Ihnen den Vorschlag zu machen | für die gesandten 300 K sich irgendeine | Landschaft zu wählen bis Ende 1913. | und wenn Sie die Güte haben mit dem | jetzt Gewünschten so bliebe dies für | eine Anzahlung auf irgend ein anderes | Bild. | Herzlichst Grüße ich Sie | Auf baldiges Wiedersehn. | Egon Schiele, z.z. [zur Zeit] Sattendorf | am Ossiachersee. Kärnten | Tommelebauer.
[linke Seite von der Hand Hauer´s: "Ich habe danach 400 Kronen | zu bekommen"
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