Kopfstudie eines bärtigen, alten Mannes
Jean-Baptiste Marie Pierre
um 1744
Pierre, einer der gefragtesten französischen Künstler seiner Zeit, gehörte neben Boucher zu den Protegés der Marquise de Pompadour, durch deren Gunst er die Mitarbeit an großen, bedeutenden Dekorationsaufträgen wie in Schloss Fontainebleau erhielt. Nach dem Tod Bouchers wurde er 1770 dessen Nachfolger als »Premier peintre du Roi«. Pierre schuf in erster Linie Historienbilder, in denen der dekorative höfische Barockstil der Epoche Ludwigs XIV. beharrlich weiterwirkt.
Die Kopfstudie beeindruckt vor allem durch die Lebendigkeit der Wiedergabe, die auf der souveränen Beherrschung der Kreidetechnik basiert. Die Studie zeigt einen Altmännertypus, den Pierre in seinen Gemälden mehrfach verwendet hat.
Künstler:in
Jean-Baptiste Marie Pierre
(Paris 1714 - 1789 Paris)
Dateum 1744
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesSchwarze Kreide, weiß gehöht, auf beigem Papier
Dimensions52 x 42,1 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object number15295
Signedr. u.mit Feder in Schwarz: "Pierre"
Markingsl.u. Herzog Albert von Sachsen-Teschen (Lugt 174)
Catalogue raisonnézum Stempel/Zeichen
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/en/objects/34567/kopfstudie-eines-bartigen-alten-mannesImage RequestLast edited13.01.2017