Komposition
Roland Goeschl
um 1970
Roland Goeschl
reduziert seine künstlerische Formensprache auf polygonale Flächen und Volumina
und verwendet fast ausschließlich die Primärfarben Rot, Gelb und Blau – sein
Markenzeichen. Er betont die raumbildende Funktion und die Diskontinuität der
einzelnen Bildelemente sowie die Eigenständigkeit monochromer Farbflächen und
arbeitet an der Erweiterung der Plastik. Der Künstler, der 1964 und 1968 an der
»documenta« in Kassel teilnimmt und bei der Biennale von Venedig vertreten ist,
befreit nicht nur die Farbe von der Leinwand, sondern auch die Bildhauerei von
der Einförmigkeit von Holz, Stein oder Bronze ebenso wie vom neutralen
Ausstellungsraum des White Cubes. Lange vor dem Höhepunkt der Kunst im
öffentlichen Raum entwickelt er zahlreiche Entwürfe und realisiert Arbeiten wie
Sackgasse und Fassadengestaltungen wie Interpenetration in den urbanen Zonen Österreichs sowie das
berühmte Humanic-Haus Wien-Favoriten.
Künstler:in
Roland Goeschl
(Salzburg 1932 - 2016 Wien)
Dateum 1970
Object TypeGemälde
Object typePainting
Materials / TechniquesAcryl auf Hartfaserplatte
Dimensions174 × 298 cm
CreditALBERTINA, Wien – The ESSL Collection
Object numberEDLSB2722
Signedunsigniert
ProvenanceLast edited19.10.2020
