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Neapel, Santi Apostoli, linkes Querhaus (Cappella Filomarino), Detailskizzen zum Gewölbe
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Neapel, Santi Apostoli, linkes Querhaus (Cappella Filomarino), Detailskizzen zum Gewölbe

Francesco Borromini

1620-1650




Zeichner:in (Bissone 1599 - 1667 Rom)
Entwerfer:in (Bologna 1606 - 1680 Rom)
Date1620-1650
Object TypeArchitekturzeichnung
Object typeArchitectural drawing
Materials / TechniquesPapier, fein; Graphitskizze; Skizze und Beschriftung in Graphit
Dimensions41,3 x 26,1 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object numberAZItalien186v
Inscribedüber der Skizze (Borromini): "la volta della Capella / p.mi 20 1/2 "; unter der Skizze (Borromini): " porticella di chiesa larg. / p.mi 9 alta 19"; Kotierungen
Im Kontext der Sammlung

Die „Gründerfigur“ der Architektursammlung ist Philipp Freiherr von Stosch (1691–1757), dem die ALBERTINA einen bedeutenden Bestand von rund 2.000 italienischen Architekturblättern des 16., 17. und frühen 18. Jahrhunderts verdanken.

Baron Stosch war einer der angesehensten Antikenkenner Roms, zugleich belesener Polyhistor und kauflustiger Amateur sowie Zwischenhändler von skulpturalen Fundstücken, Medaillen, Gemmen, Kupferstichen und Zeichnungen.

Ein wahrhafter „Glückstreffer“ war die Erwerbung des Nachlasses Francesco Borrominis, des Hauptmeisters der römischen Seicentoarchitektur. Baron Stosch legte darüber hinaus einen Bildatlas an, der in einer Art Generalaufnahme Frontalansichten der Fassaden aller namhaften römischen Bauwerke vereinigte.

Nach seinem Tod gelangte die gesamte Sammlung Stosch 1769 in Hamburg zur Versteigerung, wobei die 324 Klebebände des Atlas Stosch dank der Initiative des Bibliothekspräfekten Gerhard van Swieten an die k. k. Hofbibliothek in Wien gingen. Die Klebebände blieben bis 1841 in ihrer ursprünglichen Form erhalten, wurden dann aber aufgelöst und der Vue-Sammlung des Kupferstichkabinetts eingegliedert.

Als man 1905 eine eigene geografische Abteilung einrichtete, wurde der Bestand endgültig zerrissen. In die Kartensammlung gelangten über 3.800 Landkarten und Stadtansichten.

Der Kunsthistoriker Hermann Egger begann zu dieser Zeit, die architektonischen Handzeichnungen zu ordnen und wissenschaftlich zu bearbeiten. Nach Schaffung der Grafischen Sammlung ALBERTINA 1919 wurden die Bestände nochmals mit Blättern anderer Provenienzen vermengt.

Provenance
  • Sammlung Philipp von Stosch / Atlas Stosch, Hofbibliothek
  • Online resources
    zum Werk

    IIIF Logo IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/117585/neapel-santi-apostoli-linkes-querhaus-cappella-filomarinoImage Request
    Last edited03.10.2024