Hirten und Herde an Flussufer
Johann Christian Brand
Johann Christian Brand war zweifellos der bedeutendste österreichische Landschaftsmaler des Hochbarocks: Anstelle komponierter klassizistischer Ideallandschaften oder repräsentativer Veduten schuf er realistische Bilder von Landschaften und Orten in der Umgebung Wiens und legte damit den Grundstein für die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts. Als Professor für Landschaftszeichnung und -malerei an der Wiener Akademie forderte er seine Schüler auf, im Freien nach der Natur zu zeichnen und auf Basis derartiger Studien ihre Gemälde auszuführen – also anstelle akademischer Kompositionsregeln die Wirklichkeit in eigener Anschauung zu erfassen.
Künstler:in
Johann Christian Brand
(Wien 1722 - 1795 Wien)
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesBleigriffel, Steinkreide
DimensionsPassepartout: 11,3 x 18,4 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object number34894
Catalogue raisonné
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/11882/hirten-und-herde-an-flussuferImage RequestLast edited27.11.2023