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for Das Hundertguldenblatt
Das Hundertguldenblatt
Rembrandt Harmensz. van Rijn
um 1648; Platte 1775 aufgearbeitet
Der Name der wohl berühmtesten Radierung Rembrandts bezieht sich auf den historisch überlieferten hohen Preis von 100 Gulden, der viel über die Verehrung der technischen und gestalterischen Bravourleistung aussagt. Die Wahl und Interpretation des Themas sind einzigartig: Dargestellt sind wie auf einer Bühne mehrere Ereignisse aus dem Leben Jesu, die im Neuen Testament nach Matthäus 19 nacheinander beschrieben werden: Im Zentrum der Komposition befindet sich der in helles Licht getauchte Christus, auf den Gläubige und Kranke zuströmen. Das Kamel rechts im Durchgang bezieht sich auf die von Christus gesprochenen Worte, wonach eher ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in den Himmel komme (Matthäus 19, 24).
Künstler:in
Rembrandt Harmensz. van Rijn
(Leiden 1606 - 1669 Amsterdam)
Dateum 1648; Platte 1775 aufgearbeitet
Object TypeDruckgraphik
Object typePrint
Materials / TechniquesRadierung, Kupferstich und Kaltnadel
DimensionsPlatte: 27,8 x 38,8 cm (laut New Hollstein)
CreditALBERTINA, Wien
Object numberDG1930/386
Edition4. Zustand, von der 1775 durch Baillie ganz aufgearbeiteten Platte (Seidlitz); 3. Zustand (New Hollstein)
Catalogue raisonné
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/122830/das-hundertguldenblattImage RequestLast edited04.04.2016