Allegorie mit Mars und Venus
Charles de Lafosse
Der unentschiedene obere Abschluß der Zeichnung läßt eine beabsichtigte Ausführung des Blattes sowohl als Gemälde als auch in Form eines Stiches, als Titelblatt, Thesenblatt oder Frontispiz, zu. Vielleicht plante La Fosse sogar beides. Obwohl uns der von Eckhart Knab (in: Wien 1950, p. 19, Nr 60a) angeregte direkte Vergleich mit Rubens' Gemälde für Maria von Medicis Palais du Luxemburg, "Heinrich IV empfängt das Bildnis der Maria von Medici", heute im Louvre, zu weit geht, glauben auch wir, daß die Zeichnung eine Auseinandersetzung mit Rubens verrät und frühestens in die 80er Jahre, vermutlich sogar später, zu datieren wäre. Zur Herkunft des Blattes aus der Sammlung Win[c]kler, siehe F. 555/Inv. 11772.
Klaus Albrecht Schröder (Hg.), Heinz Widauer (Bearb.), Die französischen Zeichnungen der Albertina. Vom Barock bis zum beginnenden Rokoko. Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Albertina, Bd. X, Wien/Köln/Weimar 2004, S. 78, Nr. 553.
Klaus Albrecht Schröder (Hg.), Christine Ekelhart (Bearb.), Die französischen Zeichnungen und Aquarelle des 19. und 20. Jahrhunderts der Albertina. Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Albertina, Bd. XI, Wien/Köln/Weimar 2007, S. 78, Nr. 553.
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