Gschirrmäuer (Dullwitz), Inv. Nr.: 42765r
Gschirrmäuer (Dullwitz)
Gschirrmäuer (Dullwitz), Inv. Nr.: 42765r
Credit: ALBERTINA, Wien Image: ALBERTINA, Wien

Gschirrmäuer (Dullwitz)

Jakob Gauermann




Zugeschrieben an (Oeffingen bei Stuttgart 1773 - 1843 Wien)
Vormals zugeschrieben an (Miesenbach (Niederösterreich) 1804 - 1829 Miesenbach)
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesBleistift; Beschriftung: Tinte, Bleistift
Dimensions11,1 x 17,8 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object number42765r
InscribedM.o. "G'schirrmäuer bey Seewiesen." (Tinte); l.u. "von der Höhe zwischen Seewiesen /u. dem Brandhof entworfen" (Bleistift)
Text

Die Beschriftung oben mit Tinte, die den Duktus des Vaters Jakob trägt, lautet: "G'schirrmäuer bey Seewiesen." die untere mit Bleistift: "von der Höhe zwischen Seewiesen /u. dem Brandhof entworfen. Die Gschirrmäuer, und die oft in den früheren Blättern vorkommende "Tullpitz" (heute "Dullwitz") gehören zum Hochschwabgebiet rund um den von Erzherzog Johann 1818 erworbenen und zu einem Mustergut für Viehzucht ausgebauten uralten, einschichtig gelegenen Bauerngutes am Fuße des Seeberg-Sattels, das er großteil nach eigenen Plänen zu einem ansehnlichen Jagdschloß mit Kapelle ausbauen ließ, in der er auch Anna Plochl heiratete, die 1834 das Adelsprädikat "Freifrau von Brandhofen" verliehen bekam. Er hielt sich mit Gästen zur Jagdsaison gerne hier auf. Auch der von ihm angelegte Alpengarten, mit seltenen Gebirgspflanzen aus Europa und Asien war eine damalige Attraktion.

Provenance
  • 1997 erworben von Privatsammlung, Wien

  • IIIF Logo IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/13587/gschirrmauer-dullwitzImage Request
    Last edited02.06.2022