"Moritzburg"
Christian Gottlob Hammer
1807
Vgl. Inv. 5427. - Blatt Nr. 18, Beschreibung: "[...] Es geht hier gegen Norden, und mit der Gegend zwischen Dresden und Pirna verglichen, ist man wirklich in einem andern, weniger freundlichen Clima. Da ist ein Jagdschloss, welches der König öfters besucht, so wird der Weg dahin gut unterhalten, und große schattige Kastanienbäume stehen ihm zur Seite. Das Schloss liegt in einer waldigten Gegend, an einem oblongen Teich von 1000 Ellen Länge und 900 Breite. Es wurde von Churfürst Moritz 1542 zu bauen angefangen, und von Christian dem Ersten 1589 vollendet. Es hat 200 Zimmer und 7 große Säle, die mit seltsamen Hirschgeweihen von 24 bis 50 Enden ausgeschmückt sind. [...] Es ist, wie Tharandt, 3 Stunden von Dresden."
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 74, Nr. 192.
