Maria Anna Angelika Catharina Kauffmann, "Practical Exercise": Eine junge Frau versucht ihren G…
"Practical Exercise": Eine junge Frau versucht ihren Gefährten zurückzuhalten, links lehnt eine zweite junge Frau an einem Sockel, auf dem Boden spielen zwei Kinder mit einem Hund
Maria Anna Angelika Catharina Kauffmann, "Practical Exercise": Eine junge Frau versucht ihren Gefährten zurückzuhalten, links lehnt eine zweite junge Frau an einem Sockel, auf dem Boden spielen zwei Kinder mit einem Hund, Inv. Nr.: 5519
Credit: ALBERTINA, Wien Image: ALBERTINA, Wien

"Practical Exercise": Eine junge Frau versucht ihren Gefährten zurückzuhalten, links lehnt eine zweite junge Frau an einem Sockel, auf dem Boden spielen zwei Kinder mit einem Hund

Maria Anna Angelika Catharina Kauffmann

1770er Jahre




Künstler:in (Chur 1741 - 1807 Rom)
Date1770er Jahre
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesFeder in Braun und Schwarzgrau, Pinsel in Grau, laviert, mit Pinsel in Weiß gehöht, auf hellbraun getöntem Papier, rechts Spuren einer Figurenstudie mit schwarzem Stift
Dimensions18,7 x 26,2 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object number5519
Markingsl. u. Herzog Albert von Sachsen-Teschen (Lugt 174)
Text

Die Zeichnung entspricht seitengleich dem 1787 bei Torre in London und Paris publizierten Stich "Practical Exercise" von P. Bettelini (Manners/Williamson 1976, S. 227; Albertina-Exemplar: HB L(11), fol. 77a). Der Stich wird in Kat. C. G. Boerner, Lagerliste Nr. 70, Düsseldorf 1979, Nr. 39, zusammen mit dem Motiv von Inv. 5520 unter dem Übertitel "Amor als Lehrer" beschrieben. - Die spätere Publikation der Stiche widerspricht nicht einer Datierung der Vorlagen in Kauffmanns englische Zeit. Die vorliegenden Gegenstücke Inv. 5519 und Inv. 5520 erscheinen stilistisch engstens verwandt mit einem für die 1770er Jahre gesicherten Entwurf zu Homer, der sich heute im Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz, befindet (Abb. bei Baumgärtel 1991, S. 2833, Nr. 3; vgl. Kat. C. G. Boerner, Lagerliste Nr. 70, Düsseldorf 1979, Nr. 5). Nach Alexander 1992, S. 171, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Künstlerin vor ihrer Abreise aus London 1781 noch eine große Anzahl von Gemälden und Zeichnungen verkauft hat, die zum Teil in den Besitz von Druckgraphikverlegern gelangten. Bei den Werken, die sie danach von Rom aus zur Reproduktion nach England sandte, dürfte es sich hingegen vor allem um Gemälde gehandelt haben (Alexander 1992, S. 174).

 

zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 90, Nr. 251.

Catalogue raisonné
  • Bartsch 1794, S.183, Nr.5
  • Gröning/Sternath 1997, 251
  • Bibliography
  • Baumgärtel 1991, Anm. 28, S. 3544
  • Provenance
  • Charles Antoine de Ligne (1759-1792), Brüssel
  • erworben 1794 (Ligne, S. 183, Kauffmann Nr. 5)
  • Herzog Albert von Sachsen-Teschen
  • Online resources
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    Last edited17.02.2026