Landschaft bei Segesta, auf einer Anhöhe ein Tempel, im Vordergrund rechts Reitergesellschaft
Christoph Heinrich Kniep
1788
Vgl. Inv. 5619. - "Am 18. April [1787] reisen Goethe und Kniep bis Alcano [...] . Bei dem Besuch von Segesta ist eine Zeichnung [heute in Weimar] entstanden, die die Lage des Tempels zwischen den Bergen charakterisiert. Das Blatt trägt die Beischrift Goethes: 'Tempel von Segest mit unfruchtbarer Umgebung'. In der Albertina in Wien befindet sich die 1788 datierte Ausführung nach der Bleistiftskizze. Der Vordergrund wird durch das Buschwerk und eine Reitergruppe belebt, der Landschaft wird so ihre Herbheit weitgehend genommen. Es ist der gleiche Vorgang, wie wir ihn bei den Monte-Pellegrino- Blättern beobachten konnten. Der Tempel selbst, auf der Bleistiftzeichnung von Felsen halb verdeckt, wird fast bis zum Stylobat sichtbar, ein kleiner Eingriff, der jedoch den Eindruck sehr verändert." (Kruft 1970, a.a.O., und Abb. 32)
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 105, Nr. 307.
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/18012/landschaft-bei-segesta-auf-einer-anhohe-ein-tempel-im-vordImage Request