Der Satyr und der Wanderer
Johann Conrad Wilhelm Martin Metz
nach 1801
Die Fabel vom misstrauischen Satyr (Aesop-Phaedrus, Fabel 126) wurde zu Metz' Zeiten auch in der Fassung von #La Fontaine (Fabeln, Buch 5, Nr. 7) rezipiert; vgl. etwa das "Le Satyre et le villageois" bezeichnete Gemälde von #C. W. E. Dietrich im Stich von Maleuvre (Albertina-Exemplar: HB L(8), 2, fol. 11). Der hier zitierte Titel wird heute eher mit Der Satyr und der Wanderer übersetzt (Ausgabe der Fabeln von La Fontaine in der Übersetztung von Johanna Wege. Hrsg. von Jürgen Grimm. Stuttgart 1991). - Trotz der unterschiedlichen Technik und des unterschiedlichen Ausführungsgrades ähnelt das vorliegende Blatt in der Figurentypik der Zeichnung mit Chiron und Achilles (Inv. 14823; vgl. besonders die Figur des Satyrs mit der Figur des Kentauren). Seine Entstehung ließe sich demzufolge nach 1801, d. h. nach der Übersiedlung des Künstlers nach Rom, ansetzen.
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 157, Nr. 521.
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/18099/der-satyr-und-der-wandererImage Request