"Das Pirnaische Thor"
Gottlob Friedrich Thormeyer
1806-08
Vgl. Inv. 6668. - Blatt Nr. 13, Beschreibung: "Von den Stadtthoren ist dieses das ansehnlichste und neueste, nach Toskanischer Ordnung mit Quaderfugen erbaut. Zu beiden Seiten des Thores sind oben grosse Hauptarkaden, welche auf Appareillen auf den Wallgarten hinauf führen und über demselben ist die Baukirche, oder das Bethaus für die Baugefangenen. Zu diesem Thore, welches unter Christian dem Ersten 1590 erbaut wurde, und 1792 seine jetzige Gestalt erhielt, geht man hinaus, nach Pillnitz, Königstein und in die sächsische Schweitz, auch nach Töplitz, Prag, Wien und Carlsbad. Der Weg nach Pirna ist sehr interessant, und fast noch angenehmer als der nach Meissen [...]".
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 261, Nr. 880.
