Festung Königstein an der Elbe
Adrian Zingg
2. Hälfte 18., Beginn 19. Jahrhundert
Der aus der Schweiz stammende Adrian Zingg hat das Bild seiner Wahlheimat Sachsen wesentlich mitgeprägt. Dresden war um 1800 eine Stadt von höchster kultureller Blüte, mit einer reizvollen landschaftlichen Umgebung wie der Sächsischen Schweiz, die auch Zinggs Blick durch ein Felsentor auf Schloss Hohnstein dokumentiert. Der Gründer der Albertina, Herzog Albert von Sachsen-Teschen (1738–1822) besaß eine große Sammlung von Ansichten Zinggs und seiner Schüler. Dies geschah zur Anerkennung ihrer künstlerischen Leistung, aber gewiss auch, um die Erinnerung an seine Geburtsstadt Dresden aufrecht zu erhalten.
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 288, Nr. 980.
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/18594/festung-konigstein-an-der-elbeImage Request