Sitzende Mutter und Kind, an das Fußende eines Bettes gelehnt; Studie eines männlichen Kopfes auf einem Kissen
Friedrich Philipp Reinhold
um 1819
Eine Landschaft mit tanzenden Hirten stellte Reinhold nach Wurzbach, Bd. 25, 1873, S. 218, im Jahr 1820 auf der Akademieausstellung bei St. Anna aus, worauf sich eventuell die rückseitig skizzierten Figuren (Inv. 25302v) beziehen ließen. Auf der Vorderseite könnte dann Reinholds Gattin zu erkennen sein, die am 31. Januar 1820 mit dem jüngsten Sohn Karl niederkam. Sähe man sie hier etwa in der zweiten Hälfte ihrer Schwangerschaft, also noch 1819, dann ließe sich das kleine Kind als der damals 3-4jährige Franz ansprechen.
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 207, Nr. 691.
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