Hl. Magdalena in der Einöde
Heinrich Dreber
1860-65
Eine genau gleich große, in derselben Technik und auf derselben Papiersorte angelegte Studie der büßenden Magdalena, ebenfalls aus dem Nachlass Drebers stammend, besitzt die Hamburger Kunsthalle (Inv. Nr. 47315). Die Figur zeigt hier eine abweichende Haltung mit melancholisch aufgestützter Wange, die Dreber in seiner Ölskizze in der Hamburger Kunsthalle wiederholte (Krafft/Schümann/Hamburg 1969, S. 53, Inv. Nr. 1425; vgl. Schöne 1940, Nr. 41a, Abb. 78). Eine zweite, mit Aquarell- und Deckfarben bildmäßig ausgeführte Zeichnungsversion im Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle (Inv. Nr. 47314) zeigt die Figur wie auf dem Albertina-Blatt mit dem Attribut des Buches. Nach Schöne 1940, a.a.O., ist die genannte Ölskizze als "vorbereitende Arbeit" entstehungsgeschichtlich mit Drebers Landschaftsgemälde "Gebirgseinöde mit der büßenden Magdalena" von 1864-69 (übermalt 1871-72) zusammenzusehen und zeitlich in die frühen 1860er Jahre einzuordnen.
Künstler:in
Heinrich Dreber
(Dresden 1822 - 1875 Anticoli di Campagna)
Date1860-65
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / Techniquesschwarze Kreide, gewischt, stellenweise Rötel
Dimensions273 x 216 mm
CreditALBERTINA, Wien
Object number23248
Markingsr.u. Heinrich Dreber (L. 693a)
Bibliography
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/19255/hl-magdalena-in-der-einodeImage RequestLast edited28.03.2012