Gustav Klimt, Studie zu Bildnis Fritza Riedler: Sitzend nach links, das Gesicht dem Betrachter …
Studie zu Bildnis Fritza Riedler: Sitzend nach links, das Gesicht dem Betrachter zugewendet
Gustav Klimt, Studie zu Bildnis Fritza Riedler: Sitzend nach links, das Gesicht dem Betrachter zugewendet, Inv. Nr.: 34553
Credit: ALBERTINA, Wien Image: ALBERTINA, Wien

Studie zu Bildnis Fritza Riedler: Sitzend nach links, das Gesicht dem Betrachter zugewendet

Gustav Klimt

1904/05




Die Studie für das Porträt von Fritza Riedler lässt bereits den Wandel Klimts zur neuen Monumentalität erkennen. Majestätisch blickt die Porträtierte auf den Betrachter. Friederike Langer kam 1860 in Sagor im heutigen Slowenien als Tochter eines Werkdirektors zur Welt und heiratete in Wien den Grazer Techniker Alois Riedler. Mit ihm lebte sie viele Jahre in München, Aachen und Berlin, wo er als Universitätsprofessor lehrte. Nach der Emeritierung zog das Ehepaar nach Wien. Hier starb Fritza Riedler 1927.


Künstler:in (Wien 1862 - 1918 Wien)
Dargestellt (Sagor, Slowenien 1860 - 1927 Wien)
Date1904/05
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesSchwarze Kreide auf Papier
Dimensions44,8 × 31,7 cm (17 5/8 × 12 1/2 in.)
CreditALBERTINA, Wien
Object number34553
Markingsverso: Nachlaßstempel
Catalogue raisonné
  • GKZ1237, Strobl 1237
  • Bibliography
  • Christian M. Nebehay, Gustav Klimt. 150 Bedeutende Zeichnungen, Katalog V, Wien 1962, Nr. 37a (Abb.)
  • Walter Koschatzky (Hg.), Gustav Klimt. 25 Zeichnungen ausgewählt und bearbeitet von Alice Strobl, Veröffentlichungen der Albertina I, Graz/Wien 1964 (Klimtmappe), Taf. 10
  • Fritz Novotny/Johannes Dobai, Gustav Klimt, Salzburg 1967, S. 336
  • Gustav Klimt – Egon Schiele. Zum Gedächtnis ihres Todes vor 50 Jahren. Zeichnungen und Aquarelle (Ausst. Kat. Albertina, Wien 1968), Wien 1968, Kat. 45
  • Arthur Schnitzler, Spiel im Morgengrauen und andere Erzählungen, Auswahl und Einleitung von Hans Weigel, Zeichnungen von Gustav Klimt, Frankfurt/Main 1961, S. 373
  • Christian M. Nebehay, Gustav Klimt. Dokumentation, Wien 1969, Abb. 513
  • Walter Koschatzky/Alice Strobl, Die Albertina in Wien, Salzburg 1969, Abb. S. 67
  • Alfred Werner, Gustav Klimt. One Hundred Drawings, New York 1972, Kat. 41
  • Gustav Klimt. Zeichnungen aus Albertina- und Privatbesitz (Ausst. Kat. Museum Folkwang, Essen 1976), Essen 1976, Kat. 52
  • Peter Weiermair (Hg.), Österreichische Zeichnungen und Aquarelle des frühen XX. Jahrhunderts aus dem Besitz der Albertina, Wien (Ausst. Kat. Galerie im Taxispalais, Innsbruck 1979), Horn 1979, Kat. 5
  • Tobias G. Natter/Gerbert Frodl (Hg.), Klimt und die Frauen (Ausst. Kat. Belvedere, Wien 2000/01), Köln 2000, S. 210 (Abb.)
  • Rainer Metzger, Gustav Klimt. Das graphische Werk, Wien 2005, Abb. S. 211
  • Marian Bisanz-Prakken, Heiliger Frühling. Gustav Klimt und die Anfänge der Wiener Secession 1895–1905 (Ausst. Kat. Albertina, Wien 1998/99), Wien 1998, Kat. 139
  • Marian Bisanz-Prakken, Nuda Veritas. Gustav Klimt and the Origins of the Vienna Secession 1895−1905 (Ausst. Kat. Szépművészeti Múzeum, Budapest 2010/11), Budapest 2010, Kat. 49, S. 84
  • Marian Bisanz-Prakken, Gustav Klimt. Die Zeichnungen (Ausst.-Kat. Albertina, Wien 2012 / The J. Paul Getty Museum, Los Angeles 2012), München 2012, Kat. 116
  • Elisabeth Dutz (Hg.), Gustav Klimt. 100 Meisterwerke aus der Albertina (Ausst. Kat. Albertina, Wien 2022), Wien 2022, Kat. 64, Abb. S. 105
  • Provenance
  • aus dem Nachlass Gustav Klimt an dessen Neffen Rudolf Zimpel
  • Galerie Nebehay
  • 1962 von Fa. Christian Nebehay erworben

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    Last edited14.08.2026