Gott erscheint dem Isaak
Anonym
Zur Provenienz vgl. Kommentar bei Oberhuber 1972, Nr. 459a. Unter den erhaltenen Repliken (Sammlung Baron Otto v. Stackelberg; Sammlung Kühlen in Rom; Auktion Heberle in Köln 1902, Nr. 362; Sammlung Lehmann in Prag) kann dieses Blatt nicht eindeutig mit der Version der Sammlungen Lempereur und Prince de Conti identifiziert werden. Der Clairobscur von A. M. Zanetti (Bartsch 1803-1821, Bd. XIl, p. 188, Nr. 68; Weigel 6363) geht wohl auf eine der genannten Versionen zurück (Oberhuber 1972). 1972 publizierte Oberhuber die Zeichnung als eine Kopie nach Penni, dem er den Originalentwurf für die entsprechende Szene in den Loggien des Vatikan zuschrieb; heute sieht er in einer in jüngster Zeit aufgetauchten unpublizierten Zeichnung in Stuttgarter Privatbesitz, die die Originalstudie Raffaellos für die korrespondierende Szene in den Loggien des Vatikan sein könnte, die Vorlage für das Wiener Blatt. Massari spricht von der Wiener Zeichnung als dem modello Pennis, dem die Ausführung genau folgt. Vgl. die anonyme Version des Louvre (Inv. Nr. 4069; Cordellier/Py 1992, Nr. 662).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, I, Wien/Köln/Weimar 1992, S. 97, Inv. 174.
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