Die Hochzeit von Kana. (In der Mitte Durchblick auf einen Brunnen mit zwei Säulen, aus dem Diener Wasser ziehen)
Alessandro Allori
um 1592
Entwurf für das Gemälde Alloris in S. Agata in der via S. Gallo in Florenz (Lecchini Giovannoni 1991, Nr. 156, Fig. 371); es war 1592 von Ascanio Pucci in Auftrag gegeben worden, der 1596 noch vor seiner Fertigstellung verstarb. Im Oktober 1600 erwarb Maria Isabella Naldini, Äbtissin von S. Agata, das vollendete Gemälde. Es wurde nach dem Willen Pietro Leopoldos am 24. Mai 1780 vom Altar von S. Agata heruntergenommen, in die Uffizien gebracht (Inventar 1890, Nr. 760), dann in die Accademia, und 1952 wieder in S. Agata aufgestellt. Neben der Wiener Kompositionsstudie sind Detailstudien zu diesem Gemälde für die beiden Figuren links vorne (Inv. Nr. 736F; Petrioli Tofani 1991, p. 312) und für die Maria (Inv. Nr. 10205F) in den Uffizien; nach Lecchini Giovannoni können vielleicht auch Inv. Nr. 1449S und 10292F der Uffizien als Studien zu einzelnen Figuren rechts vorne und für den Diener rechts hinten angesehen werden.
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, I, Wien/Köln/Weimar 1992, S. 317, Nr. 582.
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/23590/die-hochzeit-von-kana-in-der-mitte-durchblick-auf-einen-brImage Request