Christus im Hause Simons, des Pharisäers
Lodovico Cardi, gen. il Cigoli
Kompositionsentwurf für das signierte und 1596 datierte Gemälde Cigolis (G. Battelli, Lodovico Cardi detto il Cigoli, Florenz (Piccola Collezione d'Arte Nr. 38) 1922, Fig. 10; A.K. Paris 1981, p. 37), das 1592 von Giovanni Mercuriale da Forli (1530-1606) in Auftrag gegeben worden war und sich heute in der Galleria Doria Pamphilj in Rom befindet. Giovanni Mercuriale war Universitätslehrers in Bologna und Pisa. Die Änderungen im Gemälde, das von C. Galle gestochen wurde (Hollstein p. 62, Nr. 5), sind geringfügig: der Raum ist nach oben erweitert, in der Mitte und rechts sind Ausblicke ins Freie geschaffen, die Zahl der Figuren um den Tisch verringert. Studien für die Figur Christi in der Pierpont Morgan Library in New York (lnv. Nr. 1964.17; Sotheby's 1. Dezember 1964, Lot 22; StamplelBean 1967, Nr. 8), für die Magdalena zu seinen Füßen in den Uffizien (lnv. Nr.984F; A.K. Florenz 1980, Nr. 176), die Diener rechts in Amsterdam (lnv. Nr. 4796; A.K. Amsterdam 1981, Nr. 53), für zwei Figuren im Louvre (lnv. Nr. 911; A.K. Paris 1981, Nr. 16; Viatte 1988, Nr. 140); eine zweite Version des Louvre-Blattes in Windsor (lnv. Nr. 5190; Popham/ Wilde 1949, Nr. 233). Die ganze Komposition in Ottawa (lnv. Nr. 15136 P.34; A.K. Florenz 1980, Kommentar zu Nr. 176), in den Uffizien (lnv. Nr. 1019) und in Hamburg (lnv. Nr. 21148).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, I, Wien/Köln/Weimar 1992, S. 388, Nr. 741.
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