Johannes der Täufer
Mattia Preti, gen. il Cavaliere Calabrese
Vitzthum sah in der Figur einen Entwurf für die "Taufe Christi" in der vierten campata in der Kathedrale S. Giovanni in Valletta/Malta (1663/66). Eine ähnliche Studie in der Ecole des Beaux-Arts in Paris (lnv. Nr. 295) und das Wiener Blatt wurden auch für den "Ecce Homo" an der Decke des Oratorio von S. Giovanni und für die Altartafel mit Johannes und dem Selbstporträt des Künstlers (1687) für S. Domenico in Taverna (E. Corace et al., Mattia Preti, Rom 1989, Abb. 102) verwendet. Eine Auflistung der erhaltenen Studien für S. Giovanni in A.K. Florenz 1967, p. 53, Kommentar zu Nr. 81. Vgl. auch die Blätter "Johannes der Täufer" in der Sammlung Vincenzo Bonello in Valletta (L. Tassoni, Mattia Preti e il senso deI disegno, Bergamo 1990 (Moretti e Vitali edit., Viale V. Emanuele 67, Bergamo), p. 118, Taf. IV), den sitzenden "Johannes der Täufer" im Statens Museum for Kunst in Kopenhagen (Tassoni 1990, p. 118, Taf. V) und im British Museum (Inv. Nr. Pp. 4-90; Tassoni 1990, p. 118, Taf. VI).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, I, Wien/Köln/Weimar 1992, S. 506, Nr. 981.
