Der heilige Sebastian nach rechts unter einem Steinbogen, das linke Bein aufgestellt
Ludovico Carracci
Studie für das Gemälde Ludovicos "Heiliger Sebastian" der Galleria Doria Pamphilj in Rom (Bodmer 1939, p. 135, Nr. 74). Bodmer verwies auf eine weitere Studie zu diesem Gemälde im Museo Nazionale di Capodimonte in Neapel (lnv. Nr. 1289; Bohn 1984, p. 418, Anm. 28). Nach Bohn zählt die Zeichnung zu den wenigen Kreidestudien Ludovicos nach 1600. Eine schwächere Werkstattkopie in der Albertina (lnv. Nr. 2606). Gail Feigenbaum sieht die Rötelstudie Annibales in den Uffizien (lnv. Nr. 1530F; A.K. Florenz 1973, Nr. 38; G. Feigenbaum, Drawing and Collaboration in the Carracci Academy, in: Essays Honoring lrving Lavin on His Sixtieth Birthday, New York 1990, p. 152, Fig. 10) als Vorzeichnung für das Gemälde Ludovicos im Museum der Bildenden Künste in Leipzig (lnv. Nr. 1385; Bodmer 1939, p. 143 als nicht eigenhändig). Eine Gemäldeversion, die Ende der 1980er Jahre im Kunsthandel bei P. Corsini in New York war, könnte nach Feigenbaum von Annibale stammen. Bohn wies uns freundlicherweise in einer hs. Notiz auf eine kleinere Version Ludovicos auf Kupfer in der Eremitage in St. Petersburg hin.
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, II, Wien/Köln/Weimar 1994, S. 1139, Nr. 2173.
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