Das Wunder des heiligen Martin. (Ein Dämon auf einem Rind läßt eine Reihe von Gefallenen hinter sich und gelangt bis zu einem Gebäude, um dessen Stufen sich eine Gruppe nackter Männer drängt; einer tritt ihm wehrend entgegen)
Timoteo Viti
um 1504
Studie zum verlorenen Fresko "Wunder des heiligen Martin von Tours" aus der Legenda Aurea des Jacobus von Voragine in der Kapelle des Erzbischofs Arrivabene im Dom von Urbino (1504/05). Nach Ferino erfolgte am 15. April 1504 der Auftrag an Timoteo Viti und Gerolamo Genga für die malerische Ausstattung mit Szenen der Wunder des heiligen Martin (Ferino 1979, p. 137-138). Anfang des 17. Jahrhunderts wurden die Wände übertüncht, 1789 stürzte die Kuppel ein und machte einen Neubau erforderlich. Teilstudien zu den Figuren im Louvre (RF 1870,45; Ferino 1979, Fig. 3), im British Museum (lnv. Nr. 1895-9-15-639; Pouncey/Gere 1962, Nr. 255; Ferino 1979, Fig. 4), in den Uffizien (lnv. 15817F; Ferino 1979, Fig. 5), im Clark Art Institute in Williamstown, Mass. (Haverkamp-Begemann et al. 1964, Nr. 12; Ferino 1979, Fig. 8) sowie in der Ecole des Beaux-Arts in Paris (Inv. 11903bis; Ferino 1979, Fig. 6) und im Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt (Ferino 1979, Fig. 7).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, II, Wien/Köln/Weimar 1994, S. 779, Nr. 1458.
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