Schlüsselübergabe an Petrus
Anonym
Die vorliegende Zeichnung korrespondiert mit einem Gemälde Pittonis im Musée des Beaux-Arts in Tours (lnv. Nr. 874-5-23; Zava Boccazzi 1979, Nr. 197, Fig. 362) als einziger von mehreren Versionen und Kopien, vergleicht man die Länge des Stabes der Figur links im Bild. Pittoni behandelte das Thema in mehreren Gemäldefassungen: im Louvre (lnv. Nr. 563; Laura Pittoni, Altre Opere inedite di Giambattista Pittoni, Venedig 1933, XII, p. 32, Fig. 26; Zava Boccazzi 1979, Nr. 146, Fig. 361; L. Gowing, Die Gemäldesammlung des Louvre, Köln 1987, Abb. p. 486), im Ashmolean Museum in Oxford (lnv. Nr. A 769; Zava Boccazzi 1979, Nr. 136, Fig. 364), in der Sammlung Lepeltier in Paris (Zava Boccazzi 1979, Nr. 149, Fig. 363), in der Sammlung Minelli in Bologna (Zava Boccazzi 1979, Kommentar zu Nr. 146). Eine Gemäldefassung im Historischen Museum der Stadt Wien (lnv. Nr. 26999; Binion 1981, p. 197, Anm. 67, Fig. 19) wurde von Binion Anton Kern zugeschrieben. Zu weiteren Repliken und Kopien vgl. Zava Boccazzi 1979, Kommentar zu Nr. 146. Die vorliegende Zeichnung wurde bisher nur am Rande erwähnt. Binion (1981) schrieb sie Anton Kern zu und Zava Boccazzi hielt sie ebenfalls nicht für eigenhandig. Sie verwies jedoch auf eine zweite Zeichnung dieses Themas in der Albertina (Inv. 14350; Zava Boccazzi 1979, D.52, Fig. 365 (als Pittoni); Binion 1981, p. 197, 206, Anm. 68, Fig. 20 (als Anton Kern); Binion 1983, p. 85 (als Kern)).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, II, Wien/Köln/Weimar 1994, S. 949, Nr. 1803.
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