Erminia
Giovanni Francesco Barbieri gen. il Guercino
Nicolas Turner bringt die Studie der geharnischten Erminia mit Guercinos Darstellung dieses Sujets (Torquato Tasso, Gerusalemme Liberata, Canto VII, 6-7) in den späten fünfziger Jahren in Zusammenhang. Von den ursprünglich erwähnten zwei Gemälde-Fassungen befindet sich eine heute in Minneapolis (A. M. Clark, European Paintings from the Minneapolis Institute of Arts, New York 1971, Nr. 228; Salerno 1988, Nr. 256; Stone 1991, Nr. 239). Eine Rötelstudie für die Gestalt der Erminia in der Sammlung Ratjen in Vaduz (Inv. Nr. R735; A.K. Stiftung Ratjen. Italienische Zeichnungen des 16.-18. Jahrhunderts (bearb. v. D. Graf, R. Harprath et al.), München (Staatliche Graphische Sammlung) 1977, Nr. 72; A.K. Vaduz 1995, Nr. 27) könnte in Zusammenhang mit dem Gemälde in Minnesota gesehen werden. Das vorliegende Blatt ist möglicherweise eine weitere Studie zur Bildfindung.
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, III, Wien/Köln/Weimar 1995, S. 1363, Nr. 2414.
