Putto, an den Kopf eines Dämons mit fliegendem Haar geschmiegt (Umrahmung eines Epitaphs)
Jacopo Ligozzi
Kartuschen derselben Serie im Louvre (Inv. Nr. 5039-44; Viatte 1988, Nr. 237-242; A.K. Paris 1993, Nr. 69), in der Nationalgalerie Oslo (Inv. Nr. B 15303), im Musee des Arts Decoratifs in Paris (Inv. Nr. 328), im Museum für angewandte Kunst in Wien (Inv. Nr. 1845) und ehemals in der Sammlung Lodewijk Houthakker in Amsterdam (Kat. Old Master Drawings, Colnaghi, London Juni/Juli 1983, Lot 11; Bellinger/ McCorquodale 1991, Nr. 15). Ein verwandter Entwurf für ein Frontispiz in den Uffizien (Inv. Nr. 424 Om.). Die Tatsache, dass ein Blatt der Serie im Louvre (Inv. Nr. 5043; Viatte 1988, Nr.241) die deutsch-römische Kaiserkrone zeigt und sich zwei Bände mit Tierzeichnungen Ligozzis in der Sammlung Kaiser Rudolphs II. in Prag befanden (A.K. Prag um 1600 (bearb. v. H. Haupt, H. Tmek et al.), 2 Bde., Wien (Kunsthistorisches Museum) 1988/89, II., Nr. 603, 604) und die in der Handschriftensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek (Cod.min. 131, Cod.min. 83) aufbewahrt werden, weist nach Françoise Viatte auf Rudolph II. oder seinen Bruder Mattias I., der 1612 gekrönt wurde, als mögliche Auftraggeber für eine graphische Umsetzung im Zusammenhang mit einem Trauerszenarium hin.
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, III, Wien/Köln/Weimar 1995, S. 1519, Nr. 2721.
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