Der heilige Pellegrinus Laziosus
Mauro Gandolfi
Nach Prisco Bagni ein früher Entwurf Gaetanos für sein Gemälde in S. Maria dei Servi in Rimini (1779) (Bagni 1992, Nr. 275). Nach der als Stigma auf der Hand des Heiligen zu deutenden Spur wird die Darstellung auch als "Vision des heiligen Franziskus" interpretiert. Das entblößte Bein und die Lebensgröße der Christusgestalt sprechen jedoch für die Darstellung des heiligen Pellegrinus Laziosus. Mimi Cazort hingegen sieht in der Albertina-Zeichnung eine freie Kopie Mauros nach der Komposition Gaetanos, wie er sie in zwei kleinen Gemälden in einer Mailänder Privatsammlung verwendet hat (A.K. I Gandolfi: Ubaldo, Gaetano, Mauro. Disegni e dipinti (bearb. v. C. Giudici, M. Cazort et al.), Venedig (Fondazione Giorgio Cini)/Bologna (Palazzo Pepoli Campogrande) 1987, Nr. 73; Bagni 1992, Nr. 276, 277).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, III, Wien/Köln/Weimar 1995, S. 1650, Nr. 2966.
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