Apotheose des Bartolomeo Colleoni
Carlo Innocenzo Carloni
Koschatzky/Oberhuber/Knab (K.O.K.) erwähnen 1971 irrtümlich die Provenienz Lubojatzky. Nach der Eintragung im Kassabuch von 1924, p. 30 (als Manier des Hubert Robert) und im Inventar (als Gamba) wurde die Zeichnung 1924 von Hans Berstl erworben. Entwurf für das Deckenfresko mit der „Apotheose des Bartolomeo Colleoni" ehemals in der Villa Colleoni in Calusco d'Adda, das während des Zweiten Weltkrieges abgenommen wurde und sich heute im Museo Poldi Pezzoli in Mailand befindet (Inv. Nr. 3268; A. Barigozzi Brini, Affreschi profani di Carlo Carloni in Lombardia, in: Arte Lombarda VI, 1961, 2, p. 257, Fig. 1; Barigozzi Brini/Garas 1967, Fig. 46; Musei e Gallerie di Milano 1982, Nr. 92). Die Vorzeichnung im Kunsthandel aus der Sammlung Matzker (Hansmann 1975, p. 188, Abb. 3; Aukt.Kat. Sotheby's 1988, Lot 9) für dieses Fresko, das zusammen mit drei weiteren Freskenszenen aus dem Leben Colleonis - heute im Palazzo Grassi in Venedig (Barigozzi Brini 1961, Fig. 2- 4; Barigozzi Brini/Garas 1967, Fig. 47) - um 1740/45 datiert wird, zeigt ein dem Fresko näheres Stadium als die vorliegende Zeichnung. Ein Ölbozzetto der gesamten Komposition befindet sich heute ebenfalls im Museo Poldi Pezzoli in Mailand (Garas 1960, p. 80, Fig. 67; Musei e Gallerie di Milano 1982, Nr. 91), ein bozzetto der oberen Hälfte im Steiermärkischen Landesmuseum Joanneum in Graz (Barigozzi Brini/Garas 1967, p. 41, Fig. 20).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, IV, Wien/Köln/Weimar 1997, S. 2242, Nr. 23731.
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