Figurenstudien zu einer religiösen Komposition
Maximilian Johann Georg von Dillis
nach 1808
Die Aktstudien wurden wohl nach einem fremden künstlerischen Vorbild gestaltet. Zum Teil scheint dasselbe weibliche Modell bzw. ikonographische Motiv, zusammenhängend mit einer religiösen Komposition, in variierten Haltungen und Ansichten wiederholt. Die Figur links ist deutlich als Mann zu erkennen, ohne eine bestimmte inhaltliche Aussage zu verraten. Möglicherweise handelt es sich um die Kopie nach einer Handzeichnung. Eigene Entwürfe von Dillis für Historienbilder sind nicht bekannt. Ein vergleichbares Blatt mit Figurenstudien nach Gemälden, die allerdings identifiziert werden konnten, besitzt das Ashmolean Museum in Oxford (Bailey/Oxford 1987, Nr. 17).
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 40, Nr. 77.
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/27083/figurenstudien-zu-einer-religiosen-kompositionImage Request