Studie eines Pferdekopfes
François Boucher
um 1753
In Bouchers Œuvre finden sich kaum Tierstudien. Abgesehen von den frühen Pferdestudien, die er als Schüler an der Akademie fertigte, beschäftigte er sich erst ab 1740 intensiver mit der Darstellung von Pferden, als unverzichtbares Kompositionselement für seine mythologischen Sujets. Inspiriert hat ihn vor allem Rubens, von dem er zwanzig Pferdestudien besessen hat.
Bouchers bildhaft ausgeführte Studien waren durch den hohen Grad ihrer Vollendung schon früh begehrte Sammlerobjekte. Beide Pferdestudien der Albertina befanden sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gemeinsam gerahmt in bedeutenden französischen Sammlungen, bevor sie von Herzog Albert von Sachsen-Teschen erworben wurden.
Künstler:in
François Boucher
(Paris 1703 - 1770 Paris)
Dateum 1753
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesSchwarze und weiße Kreide, auf blauem Naturpapier
Dimensions21,1 x 24 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object number12188
Markingsl.u. Herzog Albert von Sachsen-Teschen (Lugt 174); r.u. Chevalier de Damery (Lugt 2862)
TextIn der Albertina befindet sich noch eine weitere Pferdestudie Bouchers in gleicher Technik und ebenfalls auf blauem Papier wie Inv.12189, die den Kopf eines einzelnen Pferdes zeigt.Da Bouchers bildhaft ausgeführte Studien durch den hohen Grad ihrer Vollendung weniger den Charakter einer Skizze als vielmehr den eigenständiger Kunstwerke aufweisen, waren sie schon bald nach ihrer Entstehung begehrte Sammlerobjekte. Beide Blätter der Albertina befanden sich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gemeinsam gerahmt in bedeutenden französischen Sammlungen, bevor sie von Herzog Albert von Sachsen-Teschen erworben wurden.
zum Stempel/Zeichen
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IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/32676/studie-eines-pferdekopfesImage RequestLast edited26.11.2021