Porträt Paul Signac
Jean Hippolyte Marchand
1920
Die Albertina besitzt von Marchand außer den beiden Landschaften (Inv. 22987, Inv. 23945) noch zwei um 1920 entstandene, figurative Darstellungen (siehe auch Inv. 22960): Sie zeigen ihn als Vertreter der naturalistischen Stilrichtung, die er nicht nur für die Wiedergabe der menschlichen Figur, sondern auch der Landschaft bis in sein Spätwerk beibehielt. Von den beiden monumental und betont plastisch wirkenden Rötelzeichnungen ist vor allem das im Jänner 1920 entstandene Porträt von #Paul Signac von besonderem Interesse, da es mit wenigen dynamischen Strichen wie in einer Momentaufnahme frei und spontan festgehalten ist.
zitiert aus: Klaus Albrecht Schröder (Hg.), Christine Ekelhart (Bearb.), Die französischen Zeichnungen und Aquarelle des 19. und 20. Jahrhunderts der Albertina. Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Albertina, Bd. XI, Wien/Köln/Weimar 2007, S. 484, Nr. 221.
