Moritz Michael Daffinger, Gelber Hornmohn, Inv. Nr.: 35534
Gelber Hornmohn
Moritz Michael Daffinger, Gelber Hornmohn, Inv. Nr.: 35534
Credit: ALBERTINA, Wien Image: ALBERTINA, Wien

Gelber Hornmohn

Moritz Michael Daffinger

um 1840




Moritz Michael Daffinger setzte in seiner letzten Schaffensphase einen neuen Schwerpunkt. 1841 starb seine 15-jährige Tochter Mathilde infolge einer Typhuserkrankung. Daffinger zog sich aus der Gesellschaft zurück, und sein Hauptinteresse galt fortan der Blumenmalerei. Er reiste in die Umgebung von Wien und oft auch weiter, um heimische Pflanzen vor Ort mit botanischem Wissen und künstlerischer Kraft im Aquarell festzuhalten. Daffinger hat damit die Gattung der Blumenmalerei zu einem Höhepunkt geführt. Dass er, wie häufig zu lesen ist, nach Mathildes Tod nur noch Hunderte von Blumenaquarellen schuf, ist inzwischen widerlegt. Er lieferte in den sechs Jahren nach dem Tod seiner Tochter allein für die Porträtsammlung der Fürstin Metternich 30 Aquarellminiaturen.



Künstler:in (Wien 1790 - 1849 Wien)
Dateum 1840
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesBleistift, Aquarell, teilweise unvollendet
Dimensions38,4 x 24,6 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object number35534
InscribedM.r. "+ / Glauciumluteum / Scop."; r.u. "Mödling"
Provenance
  • Auktion Lanna, Gilhofer & Ranschburg
  • Oskar Bondy
  • NS-Entzug
  • 1948 Restitution
  • erworben 1962 durch Schenkung von Elisabeth Bondy (siehe Beschluss des Kunstrückgabebeirates)
  • Online resources
    IIIF Logo IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/36318/gelber-hornmohnImage Request
    Last edited07.08.2020