Waldwiese
Ludwig Heinrich Jungnickel
1906
Wiese, Blumen und Bäume sind hier zu einem flächigen Muster verwoben, das an die hohe Dekorativität secessionistischer Tapeten erinnert. Die sogenannte Schablonen spritz technik entwickelte Ludwig Heinrich Jungnickel ab 1905: Er verwendete für das Motiv mehrere Kartonschablonen, die jeweils unterschiedliche Teile der Komposition freilassen und nacheinander auf das Papier gelegt werden. Die einzelnen Farben werden mit einem Pinsel oder Bürstchen durch ein feinmaschiges Gitter gestrichen und zer stauben auf dem Papier in feinsten Punkten. So entsteht nach und nach die Darstellung, die, etwa im Unterschied zu einem Holzschnitt, ohne Umrisslinien auskommt.
Künstler:in
Ludwig Heinrich Jungnickel
(Wunsiedel 1881 - 1965 Wien)
Date1906
Object TypeDruckgraphik
Object typePrint
Materials / TechniquesSchablonenspritztechnik in Dunkelgrün, Oliv, Hellgrün, Braun, Gelb, Weiß, Hellblau und/oder Rosa
DimensionsBlatt: 33,1 x 59,7 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object numberDG1906/514
Signedr.u. "JUNG / NICKEL" (Tinte in Weiß)
Catalogue raisonnéLast edited28.05.2021
