Rom, Ausgrabungen auf dem Palatin, Ansicht der Ausgrabungsstätte, Inv. Nr.: AZAntike109
Rom, Ausgrabungen auf dem Palatin, Ansicht der Ausgrabungsstätte
Rom, Ausgrabungen auf dem Palatin, Ansicht der Ausgrabungsstätte, Inv. Nr.: AZAntike109
Credit: ALBERTINA, Wien Image: ALBERTINA, Wien Copyright: Gemeinfrei

Rom, Ausgrabungen auf dem Palatin, Ansicht der Ausgrabungsstätte

Gaetano Piccini

1724




Zeichner:in (Italien, nachgewiesen 1724 - 1744)
Date1724
Object TypeArchitekturzeichnung
Object typeArchitectural drawing
Materials / TechniquesFeder in Braun, mehrfarbig aquarelliert
Dimensions35,9 cm x 41,7 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object numberAZAntike109
InscribedM.u. "Sito nelle orti Farnesiani sul monte Palatino dove fù cavata la Statua di basalte d´Ercole alta di palmi 18 Romani disegnata sul luogo da me Gaetano Piccini Romano nel mese di Aprile l´anno 1724"
SignedM.u. "Sito nelle orti Farnesiani sul monte Palatino dove fù cavata la Statua di basalte d´Ercole alta di palmi 18 Romani disegnata sul luogo da me Gaetano Piccini Romano nel mese di Aprile l´anno 1724"
Im Kontext der Sammlung

Die „Gründerfigur“ der Architektursammlung ist Philipp Freiherr von Stosch (1691–1757), dem die ALBERTINA einen bedeutenden Bestand von rund 2.000 italienischen Architekturblättern des 16., 17. und frühen 18. Jahrhunderts verdanken.

Baron Stosch war einer der angesehensten Antikenkenner Roms, zugleich belesener Polyhistor und kauflustiger Amateur sowie Zwischenhändler von skulpturalen Fundstücken, Medaillen, Gemmen, Kupferstichen und Zeichnungen.

Ein wahrhafter „Glückstreffer“ war die Erwerbung des Nachlasses Francesco Borrominis, des Hauptmeisters der römischen Seicentoarchitektur. Baron Stosch legte darüber hinaus einen Bildatlas an, der in einer Art Generalaufnahme Frontalansichten der Fassaden aller namhaften römischen Bauwerke vereinigte.

Nach seinem Tod gelangte die gesamte Sammlung Stosch 1769 in Hamburg zur Versteigerung, wobei die 324 Klebebände des Atlas Stosch dank der Initiative des Bibliothekspräfekten Gerhard van Swieten an die k. k. Hofbibliothek in Wien gingen. Die Klebebände blieben bis 1841 in ihrer ursprünglichen Form erhalten, wurden dann aber aufgelöst und der Vue-Sammlung des Kupferstichkabinetts eingegliedert.

Als man 1905 eine eigene geografische Abteilung einrichtete, wurde der Bestand endgültig zerrissen. In die Kartensammlung gelangten über 3.800 Landkarten und Stadtansichten.

Der Kunsthistoriker Hermann Egger begann zu dieser Zeit, die architektonischen Handzeichnungen zu ordnen und wissenschaftlich zu bearbeiten. Nach Schaffung der Grafischen Sammlung ALBERTINA 1919 wurden die Bestände nochmals mit Blättern anderer Provenienzen vermengt.

Catalogue raisonné
  • Egger 1903, Nr. 109, S. 36
  • Bibliography
  • Hermann Egger, Kritisches Verzeichnis der Sammlung architektonischer Handzeichnungen der k.k. Hof-Bibliothek, Wien 1903 https://ia801307.us.archive.org/0/items/kritischesverzei00egge/kritischesverzei00egge.pdf
  • Hermann Egger, Römische Veduten. Handzeichnungen des XV.-XVIII. Jahrhunderts, Wien/Leipzig 1911, S. 45, Taf. 103
  • Provenance
  • Sammlung Philipp von Stosch / Atlas Stosch, Hofbibliothek

  • IIIF Logo IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/579449/rom-ausgrabungen-auf-dem-palatin-ansicht-der-ausgrabungsstImage Request
    Last edited28.04.2025