G. Prandstädterischer Hochofen
Carl Gauermann
Beim G. Prandstädterischen Hochofen handelt es sich um das Radwerk No. 11 in Vordernberg (ersichtlich auch am Radwerk-Zeichen), das damals bereits in der dritten Generation der alteingesessenen Vordernberger Radmeister-Familie betrieben wurde und später von dem aus der böhmischen Bergbaustadt Kuttenberg zugezogenen Heinrich Mitsch, der hier ab 1845 seine Ausbildung an der von Erzherzog Johann gegründeten Hüttenmännischen Lehranstalt erhielt, und bereits in jungen Jahren als leitender Mitarbeiter in dem Radwerk tätig war, als Mitbesitzer geleitet. Er hatte am 8. Jänner 1848 die Tochter des von Johann Nepomuk Prandstetter geheiratet. Beide erwarben 1869 das Schlß Mell in Trofaich, das durch ihren Umbau in den Jahren 1871/72 sein heutiges Aussehen erhielt. Die Ehe blieb kinderlos und so wurde er nach dem Tod seiner Frau 1881 zum Alleineigentümer des Radwerkes XI und des dazugehörigen großen Besitzes.
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