Aulandschaft
Johann Christian Brand
um 1790
Johann Christian Brand war zweifellos der bedeutendste österreichische Landschaftsmaler des Hochbarocks: Anstelle komponierter klassizistischer Ideallandschaften oder repräsentativer Veduten schuf er realistische Bilder von Landschaften und Orten in der Umgebung Wiens und legte damit den Grundstein für die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts. Als Professor für Landschaftszeichnung und -malerei an der Wiener Akademie forderte er seine Schüler auf, im Freien nach der Natur zu zeichnen und auf Basis derartiger Studien ihre Gemälde auszuführen – also anstelle akademischer Kompositionsregeln die Wirklichkeit in eigener Anschauung zu erfassen.
Nachfolge
Johann Christian Brand
(Wien 1722 - 1795 Wien)
Zuschreibung Inventar Herzog Albert
Martin von Molitor
(Wien 1759 - 1812 Wien)
Dateum 1790
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesAquarell, Deckfarben
Dimensions39,5 x 33,1 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object number4478
BibliographyLast edited30.05.2022
